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Pferdepraxis auf Boyenstein

REPRODUKTION

Zuchtstutenmanagement

Die   Reproduktionsmedizin   befasst   sich   mit   der Fortpflanzung   des   Pferdes   und   ist   deswegen eng mit der Züchterschaft verbunden. Im       Rahmen       der       Zuchthygiene       werden Genitaltupfer   entnommen   und   bakteriologisch untersucht;     eine     Zytologie     kann     zeitgleich erfolgen.     Bei     Problemstuten     bzw.     älteren Maidenstuten    nach    dem    Sporteinsatz    kann eine    endoskopische    Untersuchung    oder    eine Gebärmutterbiopsie              eine              sinnvolle diagnostische       Ergänzung       bieten.       Durch gynäkologische    Operationen,    z.B.    Caslik    oder Rekonstruktionschirurgien,     können     ebenfalls die   Fruchtbarkeitsaussichten   ihrer   Zuchtstuten gesteigert werden.
Die   Hauptaufgabe   der   klinischen   Gynäkologie   ist   die   künstliche   Besamung,   hauptsächlich   wird   hierbei   Frisch-   oder   Versandsperma   verwendet.   International gefragte    Hengste    können    zeitlich    unbegrenzt    neben    der    sportlichen    Nutzung    mittels    Tiefgefriersperma    züchterisch    genutzt    werden.    Regelmäßige ultraschallgestütze   Follikelkontrollen   zur   Bestimmung   des   Besamungszeitpunktes   bietet   die   Tierärztliche   Klinik   für   Pferde   auf   Boyenstein   ambulant   oder stationär an. Bei einer Besamung mit Tiefgefriersperma empfiehlt sich eine stationäre Unterbringung in den Stutenboxen der Klinik. Bei    Besamungen    mit    reduzierter    Spermiendosis    kann    eine    Samenübertragung    in    die    Gebärmutterspitze    unter    rektaler    Kontrolle    oder    durch    eine Hyteroskopie (Gebärmutterendoskopie) erfolgen. Durch     eine     moderne     Ultraschalltechnik     kann     eine     rechtzeitige     Zwillingsdiagnostik     ab     dem     14.     Tag     nach     der     Besamung     erfolgen     und     ein Reduktionsmanagement    gezielt    durchgeführt    werden.    Die    aktuelle    Sonographie    ermöglicht    eine    Intensivkontrolle    von    Risikoträchtigkeiten    und    die Geschlechtsbestimmung analog der Humanmedizin. Zu   einer   vollständigen   gynäkologischen   Untersuchung   zählt   auch   eine   Betrachtung   des   Euters.   Das   Fohlen   ist   in   den   ersten   Lebenswochen   als   Säugling   auf eine Versorgung durch Muttermilch angewiesen.
© Tierärztliche Praxis für Pferde Dr. Peter Richterich - 2018
PFERDEPRAXIS AUF BOYENSTEIN

REPRODUKTION

Zuchtstutenmanagement

Die    Reproduktionsmedizin    befasst    sich    mit    der Fortpflanzung   des   Pferdes   und   ist   deswegen   eng mit der Züchterschaft verbunden. Im         Rahmen         der         Zuchthygiene         werden Genitaltupfer     entnommen     und     bakteriologisch untersucht;   eine   Zytologie   kann   zeitgleich   erfolgen. Bei   Problemstuten   bzw.   älteren   Maidenstuten   nach dem      Sporteinsatz      kann      eine      endoskopische Untersuchung   oder   eine   Gebärmutterbiopsie   eine sinnvolle    diagnostische    Ergänzung    bieten.    Durch gynäkologische     Operationen,     z.B.     Caslik     oder Rekonstruktionschirurgien,    können    ebenfalls    die Fruchtbarkeitsaussichten          ihrer          Zuchtstuten gesteigert werden.